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Allgemeine Charterbedingungen

1. Der Vercharterer stellt dem Charterer das Boot zu dem im Vertrag vereinbarten Termin zur Verfügung. Sollte dem Vercharterer die Erfüllung dieser Verpflichtung unmöglich werden, so ist der Charterer berechtigt, den Charterpreis für jeden Tag, an dem das Boot nicht zur Verfügung gestellt wurde, um den Betrag zu mindern, der sich aus der Division des Charter-preises durch die Zahl der Chartertage ergibt. Ein weitergehender Anspruch auf Schadenersatz ist ausgeschlossen. Der Charterer erklärt durch seine Unterschrift, keine gewerbliche Personenbeförderung zu betreiben, die Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen zu unterlassen und das Schleppen anderer Fahrzeuge nur im Notfall durchzuführen. Das Mitführen von Tieren an Bord ist nicht gestattet.

2. Tritt der Charterer von diesem Vertrag zurück, so belaufen sich die Stornokosten bis 30 Tage vor vereinbarter Übernahme auf den Betrag, der bei Vertragsabschluss ausgemachten Anzahlung, danach auf 100% des Charterpreises. Der Rücktritt ist schriftlich zu erklären. Der Vercharterer wird sich um eine anderweitige Vercharterung bemühen. Gelingt ihm dies, hat der Charterer Anspruch auf Rückzahlung von 100% anteilig für den Zeitraum, für den die Ersatzcharter gelingt. In jedem Fall ist eine Unkostenpauschale v on EUR 100,- zu zahlen.

Es wird dem Charterer deshalb ausdrücklich empfohlen, eine Reisekostenausfallversicherung abzuschließen.

3. Der Charterer hat sich vor der Übernahme von dem einwandfreien Zustand des Bootes und der Ausrüstung zu überzeugen. Eventuelle Beanstandungen müssen vor Antritt des ersten Törns dem Vercharterer gemeldet werden. Der Vercharterer wird sich um die Behebung der Beanstandungen bemühen. Wartezeiten bis zu 24 Stunden pro Charterwoche sind zu akzeptieren. Sofern es der Charterer in Kauf nimmt trotz der erhobenen Beanstandungen den Törn zu beginnen, sind Schadenersatzansprüche ausgeschlossen.

Nach der Übergabe entstehende Mängel an dem Boot und der Ausrüstung berechtigen den Charterer nicht, den Mietzins zu verweigern oder zu mindern. Das gleiche gilt für versteckte Mängel, sofern diese dem Vercharterer nicht bekannt waren.

4. Tritt nach Übergabe ein Schaden an dem Boot oder dem Zubehör ein, den der Charterer zu vertreten hat, so hat er die Kosten der Reparatur zu tragen. Andernfalls ist der Charterer zur Erteilung von Reparaturaufträgen nur berechtigt, wenn die Zustimmung des Vercharterers  dazu ausdrücklich vorliegt. Der Charterer hat den Vercharterer unverzüglich fernmündlich oder telefonisch zu informieren. Eine Grundberührung zieht eine zu Lasten des Charterers kostenpflichtige Bodenbesichtigung nach sich.

5. Der Vercharterer hat das Boot haftpflichtversichert für Personenschäden und Sachschäden (pauschal 3 Million EUR) und für Schäden an Schiff und Ausrüstung eine Kasko-Versicherung mit Selbstbeteiligung abgeschlossen. Der Versicherer  haftet für Verlust oder Beschädigung der versicherten Gegenständen durch Unfall des Fahrzeuges, Brand, Blitzschlag, Explosion; Einbruch und Diebstahl, Brechen von Masten und Beschädigung durch Personen, die nicht zur Besatzung gehören. Nicht versichert ist das persönliche Eigentum von Charterer und Crew.

6. Der Charterer hat das Boot pfleglich zu behandeln. Der Ölstand des Motors ist täglich zu überprüfen. Schäden, die durch Trockenlaufen des Motors entstehen, sind in keinem Fall versichert und gehen voll zu Lasten des Charterers.

7. Der Charterer verpflichtet sich, ein Logbuch in einfacher Form und ein Schadensblatt zu führen, in dem auch alle Ereignisse einzutragen sind, die Schäden am Boot und ihrer Ausrüstung und Einflüsse betreffen, die solche Schäden auslösen können. Für Schäden, die aus einer evtl.  Unrichtigkeit von Hafenhandbüchern entstehen, haftet der Charterer wie für eigenes Verschulden.

8. Nach Beendigung der Charter hat der Charterer verbrauchtes Benzin auf seine Kosten aufzufüllen oder zu ersetzen. Das Boot ist besenrein und in dem gestauten Zustand zu übergeben wie übernommen. Es wird eine Pauschale von EUR 40,- für die Endreinigung berechnet. 

9. Der Charterer ist zur rechtzeitigen Rückgabe des Bootes am vereinbarten Tag und Uhrzeit verpflichtet. Er hat diese Verpflichtung grundsätzlich unabhängig von der Wetterlage zu erfüllen, also seine Törnplanung so einzurichten , dass er auch bei schlechter Wetterlage das Boot rechtzeitig zurückgeben kann. Sollte es dem Charterer trotzdem nicht möglich sein, das Boot rechtzeitig zurückzugeben, so hat er unverzüglich nach Erkennen seiner Situation dem Vercharterer  telefonisch oder telegrafisch Nachricht zu geben, um sodann die Weisungen des Vercharterers  abzuwarten. Bei schuldhaft verspäteter Rückgabe hat der Charterer für den Zeitraum ab Ende der Charterperiode bis zur Rückgabe des Bootes den Charterpreis, zeitanteilig berechnet, zu zahlen.

Verlässt der Charterer das Boot an einem anderen Ort als den Heimathafen aus Gründen, die der Vercharterer nicht zu vertreten hat,so trägt der Charterer alle Kosten für die Rückführung des Bootes. Der Chartervertrag gilt grundsätzlich verlängert bis zur Rückgabe des Bootes.

10. Der Charterer versichert, dass er und seine Crew die erforderlichen Erfahrungen, Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen, um das Boot für den geplanten Törn sicher zu führen. 

11. Der Charterer leistet bei Übergabe eine Kaution, mit welcher die Ansprüche des Vercharterers aus diesem Vertrag, insbesondere  die Selbstbeteiligung im Rahmen der Kaskoversicherung gedeckt werden. Im Schadenfall wird die Selbstbeteiligung des Charterers mit dieser Kaution gezahlt. Bei schadensfreiem Charterverlauf wird die Kaution unmittelbar nach Überprüfung des Zustandes der Yacht durch den Vercharterer zurückgezahlt.

12. Es wird darauf hingewiesen, dass das Boot nicht mit Straßenschuhen zu betreten ist.